Sollten Keywords mit Bindestrich geschrieben werden?
Sollten Keywords mit Bindestrich geschrieben werden?
Keywords richtig schreiben – was 2026 wirklich gilt
Bindestriche im SEO. Klingt langweilig. Aber die Frage, ob du „Online-Marketing" oder „Onlinemarketing" schreibst, macht tatsächlich einen Unterschied – zumindest wenn du verstehst, wie Google damit umgeht.
Wie behandelt Google Bindestriche?
Google behandelt Wörter mit und ohne Bindestrich unterschiedlich. „Online-Marketing" und „Onlinemarketing" sind für den Algorithmus nicht dasselbe. Das heißt: Beide Versionen können andere Suchergebnisse liefern und unterschiedliches Suchvolumen haben.
Dazu kommt: Wörter mit Bindestrich sind für Google schwerer zu analysieren als Wörter ohne. Das kann dazu führen, dass die Version ohne Bindestrich in manchen Fällen besser rankt.
Die Sache ist also nicht: „Bindestrich = besser" oder „kein Bindestrich = besser". Es kommt drauf an, wie deine Zielgruppe tatsächlich sucht.
Mit oder ohne Bindestrich – wann was?
Keine Pauschalantwort, aber ein paar sinnvolle Faustregeln:
- Zwei getrennte Wörter (z. B. „Online Marketing") → kein Bindestrich
- Zusammengesetzte Wörter (z. B. „Online-Shop") → Bindestrich macht sprachlich Sinn
- Mehrere Wörter (z. B. „Social Media Marketing") → kein Bindestrich
Der einfachste Test: Gib das Keyword ohne Satzzeichen in Google ein. Schau dir an, welche Schreibweise in den Suchergebnissen dominiert. Und schau, ob Google dir alternative Versionen vorschlägt – das ist ein direkter Hinweis, was Nutzer häufiger eingeben.
Was sagt Google selbst dazu?
John Mueller hat sich dazu schon 2022 in den Google Search Central Office Hours geäußert: SEOs sollten immer im Blick behalten, wie Nutzer tatsächlich suchen – nicht wie es grammatikalisch korrekt wäre. Denn Nutzer tippen oft die Bindestrich-Version ein, auch wenn es sprachlich eigentlich nicht nötig wäre.
Das gilt 2026 genauso. Denn mit KI-Overviews und verändertem Suchverhalten ist eines wichtiger denn je: Schreib so, wie Menschen suchen.
Was sich 2026 geändert hat
Google ist heute deutlich besser darin, Suchabsichten zu verstehen – nicht nur exakte Keyword-Schreibweisen. Das bedeutet aber nicht, dass Bindestriche egal sind. Im Gegenteil: Wenn du eine Seite auf „Online-Shop erstellen" optimierst, aber deine Zielgruppe „Onlineshop erstellen" eingibt, fehlt dir Suchvolumen.
Außerdem: Mit dem Aufstieg von KI-Suchen (ChatGPT, Google Gemini, Perplexity) wird natürliche Sprache noch wichtiger. Wähle die Schreibweise, die in natürlichen Sätzen gut klingt und die Menschen wirklich verwenden.
So gehst du es praktisch an
Bevor du dich festlegst, mach kurz diese vier Checks:
- Gehört das Keyword in eine Überschrift oder einen Fließtext?
- Wie schreiben Wettbewerber und Wikipedia das Wort?
- Welche Version zeigt Google als meistgesucht?
- Ändert sich die Bedeutung durch den Bindestrich?

Fazit
Bindestriche sind kein riesiges SEO-Geheimnis. Aber sie können den Unterschied machen, ob du das richtige Suchvolumen triffst oder nicht. Teste beide Versionen, schau dir an, wie deine Zielgruppe sucht – und bleib dabei konsistent. Das war 2023 richtig. Das gilt 2026 noch genauso.
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